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Schulnoten für Pflegeheime
Die Möglichkeit Pflegeheime zu bewerten gibt es in Deutschland erst seit Juni 2007. Auf der Internetseite www.wohin-im-alter.de haben Bewohner/innen von Pflegeheimen oder deren Angehörige die Möglichkeit, eine Beurteilung abzugeben. Folgende Aussagen sind dort mit Noten von 1-6 zu bewerten.
- Die Bewohner/innen können ihren Tagesablauf selbst bestimmen
- Die Privatsphäre der Bewohner/innen wird stets gewahrt
- Die Mitarbeiter/innen sind stets freundlich und höflich
- Leitung und Verwaltung sind ansprechbar und hilfsbereit
- Das Haus macht einen freundlichen Eindruck
- Auf Sauberkeit und Hygiene wird geachtet
- Es gibt attraktive Freizeitangebote
- Die Bewohner/innen können zwischen verschiedenen Mahlzeiten wählen
- Das Essen schmeckt den Bewohner/innen
- Die Bewohner/innen werden pflegerisch/medizinisch stets gut versorgt
Menschen, die einen Einzug in ein Pflegeheim planen, können die ausgewerteten Umfrageergebnisse auf www.wohin-im-alter.de abrufen.
Buchtipp
Abgezockt und totgepflegt
von Markus Breitscheidel
Econ Verlag September 2005
ISBN: 3430115728
gibt interessante Info´s worauf man beim Besuch eines Heimes mal achten sollte.
Jule
Wohngemeinschaften von Alten
Gibt es schon Wohngemeinschaften von Alten, d.h. also Wohnungen, wo lauter alte Knacker und/oder Schrabnellen sich beim Frühstück darüber streiten, wer damit dran ist, den Kühlschrank sauberzumachen?
Ulli WG
Es gibt so etwas. Leider weiss ich keine Adresse. Die Grauen Panther wissen so etwas sicherlich. An diese Organisation würde ich mich wenden.
Ksetri
Allgemeine Lage
- In den USA (...von den Amis lernen, heisst siegen lernen. - Hä ?) gibt es schon seit längerem Tauschring-ähnliche Vereine oder Gemeinschaften, die auf Gegenseitigkeit pflegen. Die jungen Alten pflegen die alten Alten und erhalten dafür Bonuspunkte, für später, wenn sie selber jemanden brauchen, der die Bettpfanne serviert.
- In meiner beruflich aktiven Zeit hab ich mitgeholfen zwei grosse Altenheime (Altkörperdeponien) zu bauen. Die Pflegeversicherung hat aus der Angelegenheit ein profitables Business gemacht (v.a. für die Kirchen). Für die Insassen selbst hat es natürlich schon Knastatmosphäre. Die Alten werden gewissermassen in Geiselhaft genommen.
- Meine eigene Grossmutter hielt es jedenfalls nicht lange aus. Ein erfolgreicher Sprung aus dem Fenster, mit über 70 Jahren.
- Der Staat neigt ja allgemein zur Zwangsverwahrung. Von der Wiege bis zur Bahre: irgendein Heim wird schon passen.
- Zu erwarten ist verstärktes Outsourcing. Oma und Opa werden dann in ein Heim in Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Ukraine verfrachtet. Die Luft ist vielleicht besser dort. Die Pflegerinnen sind billiger, die Bauplätze auch. Und die Bestattungen. Die längst beerdigten Alten werden dann als virtuelle Oma oder virtueller Opa per Internet gegenüber den Angehörigen und den Sozialversicherungen am Leben erhalten. Bis ins 120ste Jahr.
Andreas

