Café und Kneipe

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Viel Koffein beugt Rückgang der Denkleistungen bei älteren Frauen vor

Eine Studie mit 4.197 Frauen und 2.820 Männern im Alter von 65 Jahren und höher in Frankreich ergab, dass Frauen, die mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag trinken, über 2 bis 4 Jahre weniger in ihren Denkleistungen (v.a. Wort-Erinnerung) nachlassen als Frauen, die weniger oder keinen Kaffee trinken, wobei hoher Tee-Konsum ähnliche Effekte zeigte. Bei Männern hatte hoher Koffein-Konsum keine positiven Effekte auf die Denkleistungen.

Siehe dazu: Medscape 9.8.07: Caffeine Reduces Cognitive Decline in Women (kostenlose Anmeldung erforderlich).


Rauchen senkt Risiko für Parkinson-Krankheit erheblich

Eine Analyse von Gesundheitsdaten durch Evan L. Thacker von der Harvard School of Public Health und KollegInnen ergab:

Menschen, die einmal RaucherInnen gewesen sind, haben gegenüber Menschen, die niemals RaucherInnen waren, ein 22% niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken. Menschen, die aktuell RaucherInnen sind, haben gegenüber NichtraucherInnen ein 73% niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken.

Die untersuchten Daten umfassten 79.977 Frauen und 63.348 Männer. Je mehr geraucht wurde, desto geringer lag das Parkinson-Risiko. Mit dem Aufgeben des Rauchens nimmt das Parkinson-Risiko langsam wieder zu. Auch die Dauer des RaucherInnen-Daseins spielte eine Rolle: je länger geraucht wurde, desto geringer das Parkinson-Risiko. Zwischen Frauen und Männern wurden keine Unterschiede festgestellt. Die Ergebnisse bestätigen vorangegangene Studien.

Im Tabak scheint ein Stoff zu sein, der Parkinson vorbeugt. Man macht sich auf die Suche danach. Dass der Schutzeffekt über Jahre erhalten bleibt, obgleich man mit dem Rauchen aufgehört hat, und nur langsam nachlässt, gibt einige Hinweise.

Quelle: Neurology 2007;68:764-768. Bei: Medscape 20.3.07 (englisch, kostenlose Anmeldung erforderlich)

Ältere Meldung: Rauchen schützt vor Parkinson

Ältere RaucherInnen zeigen weniger Anzeichen von Parkinson als NichtraucherInnen im gleichen Alter. Dies ergab eine Studie aus den USA mit 1339 Menschen über 65, deren Ergebnisse im Juli 2003 veröffentlich wurden (Columbia University, New York).

Aber: Vorsicht Statistik! Es kann auch sein, dass Unvernunft und Widerspenstigkeit gegen soziale Normen das Parkinson-Risiko senkt, so dass es am Rauchen selber gar nicht liegt.

Quelle: Medscape (englisch)


Es könnte auch sein das die Raucher, die mit Parakinoese noch eine Weile gelebt hätten, es vorzogen mit Herzinfarkt strebend am Steuer zu bersten. Baumfällen bereinigt auch die Waldsterbestatistik. Das Leben ist Ausdruck, aber wer versteht das schon noch.

Uwe

Auch als Raucherin für Rauchverbote

Auch als Raucherin bin ich für Rauchverbote: nämlich da, wo sich Leute nicht aussuchen können, ob sie vollgequalmt werden wollen oder nicht. Nichtrauchenden MitarbeiterInnen in Kneipen und Restaurants geht es durch Rauchverbote besser. Siehe Ärzte Zeitung 12.10.2006.

Portal für jugendliche und erwachsene Kinder von Alkoholikern

Linktipp: blue - Das Portal für jugendliche und erwachsene Kinder von Alkoholikern

Hier findet ihr ein Portal mit Informationen über Alkoholismus, einen Platz an dem ihr eure Erfahrungen austauschen könnt und Anlaufstellen an die ihr euch wenden könnt wenn ihr Hilfe braucht.

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Lebensverkürzung durch Rauchen

wie lang lebe ich weniger wenn ich pro tag 2 zigaretten rauche


Das ist eine hoch interessante Frage!

Es gibt amerikanische UreinwohnerInnen, die behaupten, dass man zur rechten Zeit sterben kann, zu früh oder zu spät.

Vielleicht sorgst Du mit Deinen 2 Zigaretten dafür, dass Du zur rechten Zeit stirbst? Vielleicht aber auch dafür, dass Du zu früh stirbst? Ja, sogar das ist möglich, denn der menschliche Organismus ist ein unergründliches Wesen: Vielleicht sorgst Du mit Deinen 2 Zigaretten auch dafür, dass Du zu spät stirbst?

Wer kann das wissen? Woran erkennt man die rechte Zeit zum Sterben? An der durchschnittlichen Lebenserwartung vielleicht? Aber an der durchschnittlichen Lebenserwartung von wem? An der aller Menschen auf der Welt? An der der Menschen in den Industrieländern? An der der Menschen in Deutschland/der Schweiz/Österreich...? An der aller Männer oder der aller Frauen in diesem Land? An der aller heute unter 80/70/60... -jährigen Menschen vom Geschlecht B in diesem Land? An der aller unter X-jährigen Menschen vom Geschlecht B mit Gensequenz Z oder Beruf Y oder aus Stadt C?

Ha! An der Lebenserwartung, die Du hättest mit 0 Zigaretten am Tag? Aber welche hättest Du denn ohne Deine 2 Zigaretten am Tag? Woher sollte man das wissen? Vielleicht lässt sich das anhand der durchschnittlichen Lebenserwartung schätzen? Aber anhand der durchschnittlichen Lebenserwartung von wem? Anhand der aller Menschen auf der Welt? Anhand der der Menschen in den Industrieländern? ...

Woran erkennt man die rechte Zeit zum Sterben? Vielleicht, wenn es mit dem Sterben konkret wird, und Du Dir sagst: "Oh, hätte ich doch 0 Zigaretten am Tag geraucht, so könnte ich noch etwas länger leben!" - dann wüsstest Du vielleicht, dass Du Dir mit Deinen 2 Zigaretten pro Tag einen zu frühen Tod verschafftest. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht würdest Du Dir auch mit 0 Zigaretten am Tag sagen: "Oh, hätte ich doch S getan und T gelassen, so könnte ich noch etwas länger leben!"

Joggst Du jeden Tag? Sitzt Du lange vor dem Fernsehapparat? Hast Du einen sitzenden Beruf? Warum schulst Du nicht um? Steuerst Du täglich ein Auto durch den Stadtverkehr? Was sitzt Du überhaupt vorm Computer und emailst solche Fragen? Ach, was würde es Dir helfen, 0 Zigaretten am Tag zu rauchen? Womit könntest Du begründen, dass Du bei S und T nicht ähnlich fragst? Und wenn Du bei S und T nicht ähnlich fragst, weshalb dann bei den Zigaretten?

Dies alles bedeutet, dass Du, so lange Du so nach Deinen Zigaretten fragst, in jedem Fall zu früh sterben wirst und nie zur rechten Zeit!

Die Zigaretten aber wären eine Gelegenheit, diesen Quatsch zu lassen, so dass man ein Leben leben lernt, dem möglich ist, zur rechten Zeit zu enden. Und diese Erkenntnis ist vielleicht in Deiner Frage schon enthalten: "wie lang lebe ich weniger"? Vielleicht Dein ganzes Leben lebst Du weniger, wenn Du so nach Deinen Zigaretten fragst.

Maike




hey, man kann nie wissen wann man stirbt. das kann nur gott wissen. es gibt menschen die auch so sterben, obwohl sie gar nicht rauchen hey.




das ist ne blöde frage.. ihr wisst net a mal wieso ihr lebt und wieso gibt es menschen, blumen usw. denkt a mal nach - dann wiest ihr wieso man lebt und wieso man stirbt!


hey du, bis du auch bei den jungen christen aus detmold ey, total supi, weil klar ey, kann nur gott wissen, ey, wer denn sonst und wegen der aufersteheung ey, obwohl, ich weisse nicht, hey, aber doch schon ey



Grundgesetzwidrige Einschränkungen

In der Fürst-Johann-Ludwig-Schule im mittelhessischen Hadamar wird SchülerInnen verboten, auf öffentlicher Straße in Sichtweite der Schule zu rauchen (Ärzte Zeitung 30.8.05). Niemandem scheint aufzufallen, dass dies eine grundgesetzwidrige Einschränkung der Bürgerrechte darstellt: man hat ja einen heiligen Grund dafür. DAS IST GEFÄHRLICH !!!

Sinnfülle abgewöhnen

Brauchen wir Aufmerksamkeit von Anderen, dann ist die Frage wie wir sie bekommen und warum wir uns dessen sicher sind. Können wir uns selber widmen, ist es Trost-dem noch möglich, Raucher zu bleiben, der seinen Sinnen die Sinnfülle abgewöhnen möchte.

Uwe


Rauchä und biär

ihr huärä pumpänä, fangäd mol a rauchä! dä zuä no biär isch immer dä hammer! und wenn mer gad no chli gras däbi hät isch es no viel gailer!


Kneipe ist voll Geil

Jeden Tag Hacke zu kippen kommt gut. Dann noch fremde Leute anmachen und paar auf die Fresse hauen.

Gar nicht erst anfangen

man sollte versuchen mit dem rauchen gar nicht anzufangen. und schon gar nicht sich dem gruppenzwang wiederlegen!!!


Das Beste

Rauchen Kiffen ist das beste.


Raucher sind bekloppt

Ihr Raucher seid alle bekloppt.


Kaffee: gut für Alkis

Schon eine Tasse Kaffee am Tag senkt das Risiko einer alkoholbedingten Lebererkrankung. Dies ergab eine Analyse der Krankenakten von mehr als 125.000 PatientInnen, die sich zwischen 1978 und 1985 einer Routineuntersuchung unterzogen hatten. (Focus 13.6.06)


Kaffee: gut zur Vorbeugung von Diabetis

Drei bis sechs Tassen Kaffee senken die Diabetis-Rate um mehr als 20% im Vergleich zu Menschen, die keinen Kaffee trinken. Den größten Vorbeugungs-Effekt hat Kaffee bei Menschen, die mindestens sieben Tassen pro Tag trinken und als "übergewichtig" gelten oder körperlich wenig aktiv sind: deren Diabetis-Risiko ist halb so groß wie bei Nicht-Kaffee-TrinkerInnen.

Dies ergab eine finnländische Studie an 21.000 Menschen im Alter von 35 bis 74 Jahren (Int J Obes 30, 2006, 1742).

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 18.12.06

Siehe auch

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