Ver.di Betriebsgruppe Knappschaftskrankenhaus Sulzbach

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Inhaltsverzeichnis

Die ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach

findet man auf deren Internetseiten. Dort gibt es aktuelle Informationen und weitere Verweise.[1] Die aktive ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach bereitet aktuell die Tarifrunde 2008 vor und führt eine Tarifauseinandersetzung mit den Kolleginnen und Kollegen der ausgegliederten Bereiche.

60 Prozent der Beschäftigten im Sulzbacher Krankenhaus sind in verdi organisiert. Alle Mitglieder des Personalrates des Krankenhauses und des Betriebrates der Service GmbH (DSL) gehören ver.di an. Es gibt einen aktiven Vertrauensleutekörper. Der Vertrauensleutesprecher ist nicht Mitglied des Personalrates bzw. des Betriebsrates. Regelmäßig wird eine Zeitung der Vertrauensleute in einer Auflage von 200 gedruckten Exemplaren und einer Webversion herausgegeben. Ferner gibt die Betriebsgruppe einen Newsletter zur Gesundheitspolitik heraus, der in der Regel zweimal pro Woche erscheint.

Neben den üblichen Vertrauensleutesitzungen finden in unregelmäßgen Abständen Sulzbacher Krankenhausgespräche mit ver.di statt. Das 12. Sulzbacher Krankenhausgespräch mit ver.di am 19.6.2007 hatte das es Thema: "Delegation ärztlicher Tätigkeiten und neue Berufe - Neue Arbeitsteilung im Krankenhaus?" zum Thema. 57 Kolleginnen und Kollegen hörten ein spannendes Referat von Gerd Dielmann, Fachgruppenleiter der Fachgruppe Gesundheitsberufe bei ver.di und diskutierten im Anschluss die aktuelle Rechtslage und mögliche Handlungsperspektiven. Auch größere Veranstaltungen werden durchgeführt. So gibt es Pressefeste der Betriebszeitung. Die letzte größere Veranstaltung "Linke Lieder zur rechten Zeit" fand mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Sulzbacher Salzbrunnenhaus aus Anlass der 100. Herausgabe der Betriebszeitung statt. 2006 besuchte die Betriebsgruppe das ehemalige KZ Struthof in den Vogesen.

Die Betriebsgruppe hat sich eindeutig gegen Privatisierungen positioniert, Comanagement wird kritisch gesehen.

Betriebszeitung

Die ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus in Sulzbach gibt seit 1999 regelmäßig eine Zeitung heraus. Der Name lautet DURCHBLICK. Per E-Mail zu abonnieren auf den Durchblick-Archiv.

Hier kann man die Zeitung als pdf-Datei aufrufen: gesundheit-soziales.verdi.de/betriebsgruppen/knappschaftskrankenhaus_sulzbach

Zur 100. Herausgabe des Durchblicks im Herbst 2005 gab es einen Brief vom Bundesvorsitzenden Frank Bsirske Brief an die Betriebsgruppe

Mehr Geld für unsere Arbeitskraft

Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst

Die Warnstreiks am 6.3.2008 im Saarland

7 kommunale Krankenhäuser und 2 Knappschaftskrankenhäuser waren im Streik im Saarland, es gab kein reguläres Programm bei Operationen und Therapien. das Gesundheitswesen traf sich mit den Kollegen des FB 4 im zentralen Streiklokal am Rande der Stadt. Von dort marschierten 2.000 Kolleginnen und Kollegen in einem kilometerlangen Marsch bis zur Innenstadt, wo man sich mit den anderen Streikenden, die in weiteren drei Demonstrationszügen sich zum Zentrum bewegt hatten, zu einer Streikkundgebung mit 5.300 Teilnehmern vereinte. Gegen 12.30 Uhr versammelten sich auf dem Tibliser Platz in Saarbrücken, vor dem Staatstheater, weit über 5.000 Streikende, nachdem sie in 4 Sternmärschen ca. eineinhalb Stunden durch die Saarbrücker Innenstadt zogen.

Der "Eklat mit der Heiligen" Und das kam so: Vor der Klinik thront die Statue der Heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute. Die blieb bisher weitgehend unbehelligt, doch um acht Uhr war es damit vorbei. Ein Unbekannter bezog sie in den Protest der dort versammelten Verdi-Gewerkschaftsmitglieder mit ein, indem er ihr kurzerhand eine Streikweste überstreifte. Das wiederum missfiel dem Verwaltungschef des Krankenhauses, Wolfgang Molitor. Den Personalratsvorsitzenden habe er, als die Tat entdeckt war, sofort aufgefordert, die Heilige zu entkleiden. Der aber habe sich geweigert, so dass Molitor die Polizei alarmierte. Beamte der Sulzbacher Inspektion erbarmten sich der vermutlich nicht gewerkschaftlich organisierten Schutzpatronin und entfernten die Weste. Die Tat, so ein Polizeibeamter, kann strafrechtlich wohl kaum eingeordnet werden.


Die Warnstreiks am 14.2.2008 im Saarland

Über 2000 ver.di-Mitglieder befanden sich im Warnstreik. Darunter 650 Kolleginnen und Kollegen aus den Krankenhäusern. Im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach streikten 200 Beschäftigte für eine ganze Schicht. An der Streikkundgebung vor dem krankenhaus nahmen 350 Kolleginnen und Kollegen teil. Im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach werden nur Notoperationen im Bereich durchgeführt. Dabei fand kein elektives Programm statt.

Im städtischen Klinikum Neunkirchen befinden sich weit über 100 Beschäftigte über alle Funktionsbereiche im Warnstreik.

Im Knappschaftskrankenhaus Püttlingen streikten weit über 120 Beschäftigte, vor allem aus dem Bereich der Pflege.

In der SHG-Klinik Sonnenberg in Saarbrücken war die Essensversorgung eingeschränkt.

In der SHG-Klinik Merzig befanden sich vor allem Teile der Anästhesie und Pflegepersonal im Streik.

Das Winterbergklinikum in Saarbrücken arbeitete mit massiven Einschränkungen.

Darüber hinaus wurden die Beschäftigten der SHG-Kliniken Völklingen und Quierschied zu Warnstreikmaßnahmen aufgerufen.

Die Patientinnen und Patienten zeigten großes Verständnis für die Beschäftigten der Krankenhäuser und ihre berechtigten Forderungen, weil sie selbst sehen, was die Beschäftigten in ihrer täglichen Arbeit zu leisten haben.

Bei der Landeshauptstadt Saarbrücken war der größte Teil der Beschäftigten aus dem Bereich der Verwaltung und den Bürgerämtern dem Streikaufruf der Gewerkschaft gefolgt. Die Kindertagesstätten, Horte und die Nachmittagsbetreuung im sozialpädagogischen Bereich der Ganztagsgrundschulen der Landeshauptstadt waren geschlossen. Betroffen waren hiervon über 1800 Kinder.

Die Beschäftigten des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes Saarbrücken (ZKE) sind geschlossen dem Aufruf der Gewerkschaft gefolgt. In Saarbrücken wurde kein Müll abgefahren; die Wertstoffhöfe waren geschlossen. Beim Entsorgungsverband Saar befanden sich über 120 Beschäftigte im Warnstreik.

Seit Dienstbeginn bis 20.00 Uhr befanden sich auch die Beschäftigten der Völklinger Verkehrsbetriebe im ganztägigen Warnstreik.

Um 09.30 Uhr fand eine Kundgebung in Saarbrücken auf dem Gustav-Regler-Platz statt. Es beteiligten sich die Krankenhausbeschäftigten.

Um 11.30 Uhr demonstrierten Streikende in Oberthal vor dem Rathaus. Dort übergaben sie der Vorsitzenden des Kommunalen Arbeitgeberverbandes, Bürgermeisterin Sigrid Morsch, am Valentinstag symbolisch ihr „gebrochenes Herz“. Damit wollten die Streikenden ihre Unzufriedenheit über das Arbeitgeberangebot, was unterm Strich ein dickes Minus darstellt, zum Ausdruck bringen.

In allen Streikbetrieben wurde der Zorn über die starre Haltung der Arbeitgeber deutlich. Die Streikenden wiesen auf die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten hin und darauf, dass die Beschäftigten gerade im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren keine Lohnsteigerung erfahren haben, weshalb die Gewerkschaftsforderung nach 8 % mehr Einkommen, mindestens 200 Euro, mehr als berechtigt sei. Besonders sind die beschäftigten der Krankenhäuser sauer. Ihnen will man noch weniger geben. Wir kämpfen deshalb weiter...

Aufruf zum Streik am 14.2.2008

„Die Arbeitgeber wollen den Beschäftigten der Krankenhäuser keine Gehaltserhöhung geben. Für unsere Mehrarbeit sollen wir als Dank weniger bekommen. Schon jetzt während den Verhandlungen müssen wir deutlich machen: Das lassen wir uns nicht gefallen. Wenn Worte nicht überzeugen, dann unser Kampfeswille. ver.di ruft zum zeitlich befristeten Streik am 14. Februar.“ So schreibt der Durchblick. Der Durchblick ist eine Zeitung, die nun im 10. Erscheinungsjahr regelmäßig von den ver.di Vertrauensleuten im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach herausgegeben wird.

Im Streikaufruf von ver.di heißt es: „Wir haben uns in drei Verhandlungsrunden anhören müssen, dass es keinen Nachholbedarf für Beschäftigte im öffentlichen Dienst gäbe und dass zu hohe Lohnabschlüsse die Konjunktur gefährden würden. Früher mussten wir uns anhören, dass wegen der schlechten Haushaltslage Lohnerhöhungen nicht möglich seien. Wenn es nach den Arbeitgebern geht, würden wir also nie mehr Geld bekommen. Würde man auf das angebliche Angebot der Arbeitgeber eingehen, dann hätte man noch weniger Geld in der Tasche.

Jetzt reichts! Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst brauchen mehr Geld.

Wir fordern:

  • 8 Prozent mehr, mindestens 200 Euro monatlich
  • Unbefristete Übernahme aller Auszubildenden
  • 120 Euro mehr Ausbildungsentgelt monatlich und die Angleichung der Ost-Ausbildungsentgelte

Deswegen rufen wir alle ArbeiterInnen, Angestellten, Auszubildende und PraktikantInnen am 14. Februar 2008 um 08.00 Uhr zum Warnstreik auf.“

Die Wut in den Krankenhäusern wächst. Eine geringe Lohnerhöhungen sollen die Beschäftigten mit Arbeitszeitverlängerung bezahlen. Das reicht den Krankenhäusern aber noch nicht. „Wir sollen auf die erkämpften 35 Euro verzichten und ein ganzes Prozent soll man nur dann erhalten, wenn das Haus schwarze Zahlen schreibt. Diese Unverschämtheit sollen wir mit weiterer Ausbeutung bezahlen: mehr Leistung, mehr Fälle, weniger Personal, weniger Lohn - so die Logik der Arbeitgeber, die meinen wir würden uns das mit unserem Helfersyndrom schon gefallen lassen.“ So der Krankenpfleger Michael Quetting, einer der vier Mitglieder der örtlichen Streikleitung.

Wie die ver.di Betriebsgruppe mitteilt, treffen sich die Beschäftigten am 14. Februar um 8.00 Uhr vor dem Krankenhaus. Dort werden die Formulare zum Erhalt der Streikunterstützung für die ver.di Mitglieder ausgefüllt. Dann will man mit Bussen nach Saarbrücken fahren, wo man auch auf Beschäftigte anderer saarländischer Krankenhäuser treffen wird. Gemeinsam will man dann seinem Unmut kundtun.

ver.di bittet um Verständnis, dass am 14.2. der Krankenhausbetrieb in Sulzbach gestört sein wird. Allerdings will man dafür Sorge tragen, dass eine Notmannschaft im Krankenhaus verbleibt. ver.di lädt Bevölkerung und Patienten zur Streikundgebung vor das Krankenhaus. Die Kundgebung wird zwischen 8.30 und 9.00 Uhr stattfinden.

Sulzbach, 12.2.2008


Auftaktveranstaltung des Fachbereiches im Saarland

30 verdianer vom KK Sulzbach fahren am Dienstag zum Klinikum Saarbrücken

Am kommenden Dienstag, 20.11.07, führt der ver.di Fachbereich Gesundheitswesen im Saarland im Casino des Klinikums Saarbrücken eine Auftaktveranstaltung zur Tarifrunde 2008 des öffentlichen Dienstes durch. Auf der Veranstaltung wird die ver.di-Bundesfachbereichsleiterin Ellen Paschke sprechen. 30 Vertrauensleute des Knappschaftskrankenhauses werden auf dieser Veranstaltung ihrer Forderung nach einer Einkommenssteigerung von 9,3 Prozent Nachdruck verleihen. Die Betriebsgruppe hatte Anfang November einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Betriebsgruppe trifft sich um 17.00 Uhr im Wirtschaftshof, um gemeinsam nach Saarbrücken zu fahren.


„Was muss passieren, dass du streikst?“

Vier KollegInnen des Knappschaftskrankenhauses wurden von der ver.di Mitgliederzeitung des Fachbereiches DREI zu Ihrer Streikbereitschaft befragt. „Vieles ist teurer geworden, nur die Arbeitskraft nicht. Und im Gesundheits- und Sozialbereich beklagen die Kolleginnen und Kollegen die fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit. Guter Lohn für gute Arbeit, so sollte es sein. Doch wie erreichen wir das? Das geht nur gemeinsam: Bei allen Tarifverhandlungen, wenn es um mehr Lohn geht, müssen wir zusammen stehen: Heraus aus der Zuschauerrolle!“ So heißt es im Vorspann. Dann sagen vier Beschäftigte des Knappschaftskrankenhauses ihre Meinung zur Frage „Was muss passieren, dass du streikst?“ Hier ihre Antworten aus der DREI:[2]


Forderungen der ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach

Forderungen der ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach für die Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen

Nach dreimaliger Diskussion auf ver.di-Vertrauensleuteversammlungen, der öffentlichen Darstellung in unserer Betriebszeitung DURCHBLICK und zahlreicher Diskussionen der 41 Vertrauensleute mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den Abteilungen, auf den Stationen und in den Funktionsbereichen, unterbreitet die Betriebsgruppe der ver.di-Bundestarifkommission ihren Vorschlag und bringt diesen Vorschlag sowohl in die Diskussion im ver.di-Fachbereich wie im Landesbezirk ein.

Wir sind einhellig folgender Auffassung: Wir haben Anspruch auf guten Lohn für gute Arbeitskraft. Wir sind dran mit einer deutlichen Gehaltserhöhung. Dafür sind wir streikbereit. Für diese Herangehensweise haben wir in den letzten vierzehn Tagen siebzehn neue Mitglieder geworben.

In Erwägung

  • dass wir uns heute deutlich weniger leisten können als noch vor 15 Jahren und es einer Lohnerhöhung von 9 Prozent bedarf, um zumindest jenen Teil wieder zu holen, den man uns in diesen Jahren abgeholt hat
  • dass wir es in den vergangenen 10 Jahren in den Krankenhäusern eine Leistungssteigerung von 18,4 Prozent zu verzeichnen haben, speziell bei den Pflegekräften sogar um 22,9 Prozent
  • dass das Bruttoinlandsprodukt von Jahr zu Jahr steigt. Seit zehn Jahren ist der jährlich zu verteilende Reichtum um 85 Milliarden Euro gestiegen. Während der Anteil der Löhne am Volkseinkommen immer weiter sinkt (von 72,2% in 2000 auf jetzt 66,2%), wird in Deutschland der Aufschwung gefeiert. Betrachtet man die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität, das nennt man bescheiden den verteilungsneutralen Spielraum, dessen Aus-nutzung noch nichts an den gesellschaftlichen Zuständen ändern würde, dann kommt man auf eine Höhe von etwa 11 Prozent
  • dass wir 2005 im öffentlichen Dienst die letzte tabellenwirksame Erhöhung erhalten haben und seitdem die Preise um mindestens sechs Prozent gestiegen sind - dabei ist aber die Mehrwertsteuererhöhung und der beschleunigte Anstieg der Grundnahrungsmittelpreise nur unterproportional in die Inflationsrate eingerechnet
  • dass in dieser Situation die Arbeitgeber weitere Verschlechterungen durchsetzen wollen
  • der Feststellung, dass der ökonomische Aufschwung da sei und ein wirtschaftliches Wachs-tum von 3 % erwartet wird
  • dass von einer Steuermehreinahme in Höhe von 179 Milliarden Euro ausgegangen wird
  • dass Union und SPD es gerechtfertig und „vernünftig“ finden, sich als Bundestagsabgeordnete die Diäten um 9,4 Prozent zu erhöhen

haben wir unsere Forderung aufgestellt.

Dabei haben wir uns leiten lassen von den Forderungen der Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Abteilungen unseres Krankenhauses.

  • Die Kolleginnen und Kollegen auf der Station 9 fordern 8,5 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen des OPs fordern mehrheitlich 250 Euro mehr für jeden, hier gab auch es begründete Forderungen von bis zu 23 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Pflege Anästhesie fordern 9,9 Prozent und die Bezahlung der Intensivzulage.
  • Die Kolleginnen und Kollegen des Krankenpflegekurses 1. Lehrjahr fordern 6,5 Prozent und eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütung.
  • Die Kolleginnen und Kollegen des Krankenpflegekurses 2. Lehrjahr fordern 12 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen des Krankenpflegekurses 3. Lehrjahr fordern 10 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Werkstatt fordern 6,5 Prozent. Auf keinen Fall ist man bereit länger zu arbeiten und lehnt jegliche Kompensationsgeschäfte ab.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Küche fordern ebenfalls 6,5 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Reinigung fordern 8 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung fordern 8,75 Prozent. Hier wurde deutlicher Unmut zum TVöD geäußert.
  • Die Kolleginnen und Kollegen der Augenambulanz fordern 10 Prozent.
  • Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Labor fordern 9,4 Prozent.
  • Die Vertrauensleute anderer Stationen und Abteilungen berieten keine konkrete Forderung. Überall wurde allerdings geäußert, dass es eine deutliche Entgeltsteigerung gefordert werden müsste.
  • Lediglich sieben von über 600 Kolleginnen und Kollegen ließen uns wissen, dass sie nicht streikbereit wären.

Unter Berücksichtigung

unserer eigenen Kampfkraft im Besonderen, aber auch in Kenntnis der relativen Schwäche der Gewerkschaftsbewegung im Allgemeinen, schlagen wir für folgende Forderungen vor:

  1. Wir fordern 9,3 Prozent mehr Entgelt, denn wir sind bescheidener als unsere gewähl-ten Volksvertreter im Bundestag!
  2. Wir wollen eine Übergangsregelung bei der Entgeltordnung bis eine neue Entgeltord-nung erarbeitet wurde, die die materielle Lage der Kolleginnen und Kollegen nicht verschlechtert!
  3. Hände weg von der Arbeitszeit!
  4. Die Laufzeit des Tarifvertrages sollte nicht länger als ein Jahr betragen!

ver.di im KK Sulzbach, 7.11.2007



Tarifauseinandersetzung DSL 2007/2008

ver.di fordert Rückführung der DSL

Sie machen die gleiche Arbeit. Aber ihr Entgelt ist verschieden. Die Rede ist vom Reinigungsdienst. 1.286 Euro brutto verdienen die neu eingestellten Kolleginnen, 1.630 Euro jene, die nach dem gekündigten DSL-Tarif bezahlt werden und auf über 1.800 Euro kommen jene Kolleginnen, die noch einen Knappschaftsvertrag haben.

Die DSL-Tarife sind gekündigt. Der Vorstand möchte eine weitere Absenkung, will Löhne, die arm machen, weil, so ihr Argument, das sei nun mal „marktüblich“. ver.di gebraucht dafür andere Worte. „Das ist unmoralisch und pure Ausbeutung.“ So die einhellige Meinung auf der ver.dich-Veranstaltung der Betroffene und auf der Klausurtagung des Betriebsgruppenvorstandes. Dort diskutierten die ver.dianer mit ihrem Gewerkschaftssekretär und Verhandlungsführer bei den Tarifgespräche Thomas Müller und legten Strategie und Taktik für die Tarifauseinandersetzung fest.

Die Position von ver.di ist klar: ver.di will, dass alle Beschäftigte wieder ins Knappschaftskrankenhaus zurückgeführt werden. Wir wollen keine DSL.


Unterstrützung des Streiks der Kollegen am Uniklinikum in Homburg

Angesichts von Streiks u.a. im Uniklinikum Homburg ruft die Betriebsgruppe zur Solidarität und zur Demonstration am 9.2.06 auf . Siehe Durchblickausgabe:[3]

„Wir haben erst angefangen: Wut und Widerstand: Die Motivation zum Streik am Uniklinikum Homburg ist ungebrochen. Seit 8. Februar kämpfen die Kollegen dort. Insgesamt sind 2.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an der Saar im Streik. Ebenso kämpfen die Beschäftigte in München, Stuttgart, an den Unikliniken in NRW und anderenorts. Die ver.di-Betriebsgruppe ist bei den verschiedenen Aktivitäten dabei und erklärt aktiv ihre Solidarität…“ …[4]

„Immer mehr fordern: „Französisch lernen“. Werden auch wir zum Streik gerufen?“ . Siehe Durchblick Nr. 107: [5]

Nach Tarifkampf: Verbesserungen im Tarifvertrag der Knappschaft? Inspiriert durch die Homburger Kollegen“: [6]


Der TVöD

Die Bewertung der Betriebsgruppe: Fehlende Kampfbereitschaft, Erpressung und Illusionen. Folgende Bewertung gab die ver.di-Betriebsgruppe direkt nach Bekanntwerdens des neuen Tarifvertrages im öffentlichen Dienst ab: zum Text

Die Entgelttabeltte: pdf-Datei


Zuwendungstarifverträge zum Weihnachts- und Urlaubsgeld 2004

Über 95 Prozent der Mittagsschicht befolgten unseren Aufruf zum Arbeitskampf. Die Stationen arbeiteten in Feiertagsbesetzung, alle 35 Berechtigten arbeiteten mit unserem Sticker: "Ich bin im Warnstreik und versorge sie trotzdem". Werkstatt, Verwaltung, Aufnahme waren vollkommen stillgelegt, Ambulanzen, Funktionsabteilungen wie Labor, Endoskopie, Radiologie und OP hatten nur Notbesetzung.

Die Notdienstvereinbarung zwischen Betriebsleitung und ver.di vom 19.8.2004: [7]

Streikkundgebung vor dem Knappschaftskrankenhaus am 26.8.04: Kundgebungsrede vor dem Krankenhaus

Extraseite zum 26.8.2004 mit Fotos: Spezialseite der ver.di-Betriebsgruppe

Vertrauenleutekonferenz am 10.8.2004: Rede des Sprechers

Bericht über den Streik in der Betriebszeitung Durchblick vom 1. September 2004: [8]


Tarifrunde 2002

Die Forderungen der ver.di-Betriebsgruppe vom 8. Juni 2002: http://hometown.aol.de/verdikkhs/tr02.pdf.

Newsletter der ver.di Betriebsgruppe

Täglich durchsucht unsere Betriebsgruppe die deutsche Presse, manchmal auch internationale Medien. Allein 18 Newsletter rund um das Gesundheitswesen werden ausgewertet, darunter die Mitteilungen aus den Ministerien und spezielle Suchmaschinen, die die Medien nach bestimmten Begriffen durchsucht haben.Was könnte für Beschäftigte aus dem Krankenhaus, für Mediziner, MTAs, Physiotherapeuten und Pflegende interessant sein? Was gibt es Neues in der Ärztezeitung? Wie ist die Diskussion in den Gewerkschaften? Was sagen die Berufsverbände, was die Politiker? Aus diesen Informationen erstellt die ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach dann einen Newsletter rund um das Gesundheitswesen und das Krankenhaus. Dort findet man alle möglichen Texte rund um dieses Thema, in der Regel mit den entsprechenden Links, damit man auch das Original findet. Diese ehrenamtliche Arbeit kann man kostenlos und völlig unverbindlich bei der Betriebsgruppe beziehen. Der Newsletter rund um das Krankenhaus, herausgegeben von der ver.di Betriebsgruppe im Knappschaftskrankenhaus Sulzbach, kann man einfach per Mail an verdikkhs@aol.com


Sulzbacher Krankenhaus Gespäche mit ver.di

Regelmäßig finden in Sulzbach Krankenhaus-Gespräche statt. Folgende Referenten konnten schon begrüßt werden: Dr. H. Klimenta, Oskar Lafontaine, Beate Eggert, Thomas Hagenhofer, Dr. N. Rakowitz, Thomas Müller, Michael Quetting, Uli Möhler, Falco Schuhmann, Alfred Staudt, Dr. Luitwin Bies, Gerd Dielmann. Weitere Informationen: [9]


Medienspiegel

Was schreibt die Presse? Was berichten die Medien über die ver.di-Betriebsgruppe. Schau nach: [10]


Die Vertrauensleute

Was machen die Vertrauensleute? Anfang Januar 2008 wählten die Vertrauensleute einen neuen Sprecher.

Welche Positionen gibt es? Hier gibt es dazu mehr Infos: [11]

Demonstrationen gehören auch zu unserem Leben

Hier eine Fotos zu unseren Aktionen rund um den Aktionstag 2004: [12]


Feste feiern

Auch das gehört zur Betriebsgruppenarbeit. Kultur, Ausflüge, Bildungsreisen, Wanderung und Feste: [13]


Die Betriebsgruppe hat auch ein Gesicht

Interesse an Fotos. Auch das ist möglich: [14]


Und dann noch ein paar ausgewählte Positionen

Fehlende Kampfbereitschaft, Erpressung und Illusionen - Neues Tarifrecht im öffentlichen Dienst [15]


Erklärung zur Bildung der Service GmbH(DSL):[16]


Die Interessen der Beschäftigten im Auge - zum ärztespezifischen Tarifvertrag: [17]


Alternativen zur Zwei-Klassen-Medizin Vortrag von Nadja Rakowitz im Knappschaftskrankenhaus in Sulzbach/Saar (19.11.2003):[18]


Siehe auch

Persönliche Werkzeuge