Universitätsklinikum Freiburg
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Das Universitätsklinikum Freiburg in Freiburg im Breisgau ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Es gehört zur Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die 1457 gegründet wurde.
Zum Klinikum gehören unter anderem:
- das Zentralklinikum im Stadtteil Stühlinger
- eine psychiatrische Klinik im Stadtteil Herdern
- eine psychosomatische Klinik im Stadtteil Herdern
- eine Hautklinik im Stadtteil Herdern
- medizinisch-theoretische Institute im Stadtteil Neuburg
- eine Zentralwäscherei
- eine Kindertagesstätte für die Kinder von Beschäftigten des Universitätsklinikums und der Klinik für Tumorbiologie
Inhaltsverzeichnis |
Tarife
Im Universitätsklinikum Freiburg gibt es einen Haustarifvertrag: ein TVÖD plus (siehe dazu Wildcat Nr. 75, Winter 2005/2006).
"Plus" bedeutet, dass die Entgeldtabelle im Schnitt etwas besser ist, auch die ein oder andere Zulage leicht über dem TVÖD liegt. Doch sind die sog. "Servicebereiche" im Haustarif nach unten ausgegliedert worden. Außerdem gibt es auch in Freiburg mit der WiSMa ein hauseigenes Service-Unternehmen.
Februar 2009
Im Februar 2009 wurden die Tarifverhandlungen in wenigen Tagen abgeschlossen: Im Herbst 2008 war ver.di mit einer überraschend hohen Festgeldfordung von 350 € eingesteigen. Nach einer Kundgebung und einem Warnstreiktag wurden 65 € Sockelerhöhung plus 3 % linear für 2009 und nochmal 1,4 % für 2010 erreicht.
WiSMa GmbH
Die WiSMa Gesellschaft für Wissen, Service und Material in der Medizin mbH ist ein Service- und Logistikunternehmen, das 1998 gegründet wurde. Alleiniger Gesellschafter ist das Universitätsklinikum Freiburg.
Verbindungen, Kooperationen
eqs.-Institut
Das Universitätsklinikum Freiburg kooperiert mit dem eqs.-Institut. (Info des uniklinikums, gelesen 2.4.09)
Das eqs.-Institut -- Privatinstitut für Evaluation und Qualitätssicherung im Gesundheits- und Sozialwesen GmbH -- ist eine Tochtergesellschaft der Marseille-Kliniken AG.
Gebera
Mitte 2003 hatte das Universitätsklinikum Freiburg die Zusammenarbeit mit der Gebera - Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH gekündigt, weil die Firma nach Meinung der Klinikleitung die Leistungserbringung von Laborleistungen am Klinikum um das Dreifache überteuert dargestellt hatte.
Personalrat Aktuell Uniklinik Freiburg März 2003:
Am Klinikum wird mit Hilfe der Firma Gebera ein Reorganisationsprozess im Laborbereich durchgeführt. Wenn der lang angekündigte Bericht der Firma Gebera mit der Ist- und Schwachstellenanalyse endlich vorliegt, soll dieser Bericht mit Laborleitern und leitenden MTAs diskutiert werden. Etwa im Mai 2003 soll es eine Personalversammlung für alle Beschäftigten im Laborbereich geben, bei der die Ergebnisse und sich daraus ergebende Konsequenzen vorgestellt werden.Erfreulich ist, dass die von der Gebera ins Spiel gebrachte Kooperation mit einer externen Laborgemeinschaft in den Räumen des Klinikums von Seiten des Klinikumsvorstandes abgelehnt wurde. Die Kooperationsangebote der Firma Clotten waren nicht akzeptabel.
Für den Personalrat steht weiter im Mittelpunkt, dass die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Laborbereich verbessert werden, dass es keine zunehmende Arbeitshetze gibt und die Beschäftigten nicht wie Schachfiguren am Klinikum herum geschoben werden . Bei einer Zentralisierung von Laborbereichen müssen die Wünsche und Fähigkeiten der Beschäftigten im Rahmen einer sinnvollen Konzeption berücksichtigt werden.
Personalrat Aktuell Uniklinik Freiburg Juni 2003:
Im Mai 2003 wurde von der Firma GEBERA die Ergebnisse der Bestandsaufnahme der Laborsituation am Klinikum vorgestellt. Auch die Laborleiter und die leitenden MTAs wurden informiert. Grundzüge eines Sollkonzeptes wurden vorgelegt. Die Vorschläge der Firma zur Reorganisation des Laborbereichs überraschten nicht. Sie sind ähnlich oder gleich wie an anderen Uniklinika, an denen die Firma tätig ist. Laborleistungen sollen zentralisiert werden (im Idealfall eine Untersuchung nur an einem Ort), Leistungsanforderung und Dokumentation sollen mittels EDV verbessert werden, in die Logistik soll investiert werden (Stichwort Rohrpost), etc. Der Lieblingsvorschlag der Firma, mit einem externen Anbieter (Labor Clotten) eine Apparategemeinschaft in den Räumen der Uniklinik zu bilden, wurde von der Klinikumsleitung schon früh gestoppt und verworfen.In den Sitzungen des Lenkungsausschusses wurde die Arbeit der Firma und ihr Vorgehen bei der Erstellung der Ist-Analyse stets kritisch begleitet und hinterfragt. In der Ist-Analyse
kam die Firma zu dem Ergebnis, daß an der Uniklinik Laborleistungen für über 9 Cent pro GOÄ-Punkt erbracht werden, während bei privaten Anbietern ein GOÄ-Punkt mit etwa 1,5 Cent berechnet würde. Eine Überprüfung von Seiten des Klinikums ergab, daß die Firma ordentlich daneben gehauen hat: Statt über 9 Cent würden am Klinikum Laborleistungen für etwa 3 Cent pro GOÄ-Punkt erbracht. Damit hat die Firma die Leistungserbringung von Laborleistungen am Klinikum um das dreifache überteuert dargestellt. Zurecht zog das Klinikum nun die Konsequenzen: Die Zusammenarbeit mit der Firma wurde beendet. ...
Siehe auch
- Homepage Universitätsklinikum Freiburg
Link auf eigene Personalrats-Seiten - Homepage der Uniärzte Baden-Württemberg
vom Assistentensprecherrat der Uniklinik Freiburg - Wikipedia: Universitätsklinikum Freiburg
- Homepage der WiSMa GmbH
- Baden-Württemberg

