Greifswald, Wolgast

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Universitätsklinikum Greifswald übernimmt Kreiskrankenhaus Wolgast

Das landeseigene Universitätsklinikum Greifswald hat für rund 6,1 Millionen Euro 94,9 % Anteile am Kreiskrankenhaus Wolgast gekauft, das rund 30 km von Greifswald entfernt liegt. Durch die Übernahme werde der Einkauf und die Grund- und Regelversorgung günstiger, sagt der kaufmännische Direktor der Uniklinik, Gunter Gotal. Die rund 375 Mitarbeiter sind nach Auskunft des Wolgaster Verwaltungsleiters Kurt-Martin Härle "froh über den neuen Partner aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich". ...
Ein öffentliches Bieterverfahren und damit weitere Kaufangebote hatte es nicht gegeben.
Das Haus soll nach der Übernahme als eigenständige Einheit bestehen bleiben, Entlassungen sind nicht geplant. Angestellte aus dem Verwaltungs- und Dienstleistungsbereich müssen sich aber darauf einstellen, daß ihr Arbeitsplatz im Laufe der nächsten Jahre nach Greifswald verlagert wird.

(Ärzte Zeitung 21.12.05)

Den Beschluss zur Übergabe hat der Kreistag Anklam verabschiedet. Das Krankenhaus mit seinen 180 Betten wird zunächst in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt. ... Der Fachbereich 3 verhandelt einen Personalüberleitungs-Tarifvertrag für die Beschäftigten in Wolgast: die gGmbH wird Mitglied im KAV SH [Kommunaler Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein], der TVÖD gilt weiter, es gibt Kündigungsschutz bis 2009. (Ver.di Chronik 21.11.05)

Die Damp Holding hatte Interesse an Wolgast und Wismar bekundet, aber nur in Wismar Erfolg gehabt. (Die Welt 3.9.05)

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