E-Mail Kampagne

Aus PrivatisierungsWiki
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Abgeordnete, Gewerkschaftsfunktionäre, Betriebsleitungen erhalten eine Menge E-Mails.

Angewendet z.B. vom britischen Gewerkschaftsverband TUC (Trade Union Congress) 2005, um das Parlament zur Einführung eines weiteren Feiertags zu bewegen.

Variante: Die amerikanische Dienstleistungsgewerkschaft SEIU sammelt im Frühjahr 2005 per Online-Formular Erfahrungsberichte von Krankenschwestern, um weitere Kürzungen im Gesundheitsbereich zu verhindern.

Umfrage von LabourStart

LabourStart, ein globales Online-Netzwerk von GewerkschafterInnen, erhält täglich eine Bitte, eine Online-Kampagne durchzuführen, z.B. um gewerkschaftliche Forderungen durchzusetzen oder KollegInnen vor Repressionen zu schützen. Im Mai 2006 führte Labourstart zu diesem Theam eine Online-Umfrage durch, an der 1441 Menschen teilnahmen.

Ergebnisse kurz zusammengefasst:

  • 37% der TeilnehmerInnen an der Umfrage gaben an, ihre Gewerkschaften führen keine Online-Kampagnen durch. Weitere 27% gaben an, wussten nicht, ob ihre Gewerkschaft Online-Kampagnen durchführt – was bedeutet, dass die jeweiligen Gewerkschaften die Kampagnen zu wenig bekannt machen.
  • Knapp 20% der TeilnehmerInnen gaben an, dass sie ihrer Meinung nach zu oft aufgefordert werden, Online-Kampagnen zu unterstützen. Die meisten fanden die gegenwärtige Frequenz okay.
  • Bei der Option „Ich mache eher bei einer Kampagne mit, wenn sie ArbeiterInnen meines eigenen Landes betreffen“ kreuzten über 80% „Nein“ an.
  • Über 91% fühlen sich bestärkt, an Online-Kampagnen teilzunehmen, wenn sie von den Erfolgen der Online-Kampagnen unterrichtet werden.
  • Ungefähr ein Drittel der TeilnehmerInnen wünschen sich eine verbesserte Mehrsprachigkeit bei Online-Kampagnen, v.a. Spanisch, Französisch, Chinesisch werden gewünscht.

Ergebnisse im Einzelnen (englisch)

Zur Zeit (Juni 2006) läuft bei LabourStart eine Kampagne der IG BAU für höhere Löhne im Reinigungsdienst.


Siehe auch