Brandenburg

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Karte Brandenburg

Verkauf der Landeskliniken

Die Landesregierung von Brandenburg will alle vier Landeskliniken einschließlich des Maßregelvollzugs verkaufen. Nach Angaben der Märkische Allgemeinen vom 8.12.05 hatten 400 Beschäftigte des psychiatrischen Fachkrankenhauses auf dem Görden vor zwei Jahren einen Verein gegründet, um das Krankenhaus zu kaufen, wurden jedoch als abgelehnt. Dem Verein trat etwa die Hälfte der Belegtschaft der Landesklinik Brandenburg bei. Auch eine Bietergemeinschaft mit dem Städtischen Klinikum Brandenburg wurde als Käufer nicht akzeptiert.

Unter den abgelehnten Bewerbern befindet sich nach einer anonymen Info an Ungesundleben ebenfalls Ameos.

Die Verhandlungen werden im Geheimen durch eine „Steuerungsgruppe“ im Ministerium geführt. Sogar Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) bleibt außen vor, was dieser missfällt. Bis Weihnachten sollen „Vorentscheidungen“ vorliegen, d.h. Entscheidungen, die Kabinett und Landtag in Potsdam absegnen sollen.
Von den langwierigen Verhandlungen mürbe geworden, sehnen die Beschäftigten nach Auskunft des Personalrats der Landesklinik Brandenburg eine Entscheidung herbei. Die Landesregierung will ausschließen, dass ein Unternehmen alle vier Landeskliniken erhält, um eine Monopolstellung zu verhindern , heißt es in der Märkischen Allgemeinen vom 8.12.05.

In der Märkischen Allgemeinen vom 14.12.05 heißt es dann, die Landesklinik auf dem Görden, in Lübben und in Teupitz sollen an Asklepios übergeben werden, darunter eine Klinik des Maßregelvollzugs. Die Märkische Allgemeine vom 14.12.05 weiter:

"Damit kann man leben, besser als eine kirchliche Einrichtung", sagt Christiane Haberland, die stellvertretende Personalratsvorsitzende. Das Unternehmen Asklepios sei ihr noch nicht näher bekannt.

Die letzte der vier Landeskliniken soll die Eberswalder Sozial- und Gesundheitsheitsholding GmbH übernehmen. (Barnim.de 14.12.05)

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