Arbeitsweise

Aus PrivatisierungsWiki
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Dies ist eine Wiki-Seite. Ein Wiki ist eine Art offenes Buch. Alle, die es möchten, können die Texte auf dieser Seite innerhalb von Minuten ergänzen, ändern und löschen. Siehe dazu Hilfe und Arbeitsweise.

Die Texte auf diesen Seiten entstehen, indem Menschen Beiträge und Hinweise einbringen.

Jede und jeder ist eingeladen, sich zu beteiligen.

Regeln zur Arbeitsweise, die unten genannt werden, sind änderbar und können diskutiert werden.


Angst in der Demokratie

Falls Befürchtungen bestehen, Dinge zur Sprache zu bringen: Es kann helfen, einen Text erst einmal so zu schreiben, als bestünde keine Bedrohung, dann eine Woche nicht an den Text zu denken und dann alles Beängstigende umzuformulieren oder zu streichen.

Siehe auch: Whistleblowing

Zuverlässigkeit

Interne Informationen, die schwer zu prüfen sind, sollten zur Vermeidung von Irrtümern und Missverständnissen aus erster Hand kommen. Erhielten nicht unmittelbar Beteiligte interne Information von Beteiligten, so sollten die Texte von Beteiligten überprüft worden sein.

Bei widersprüchlichen Darstellungen eines Sachverhalts sollte auf alle Darstellungen hingewiesen werden, von denen Kenntnis besteht, so dass die LeserInnen selbst entscheiden können, welche Darstellung sie für richtig oder für falsch halten. Bitte löscht keine Darstellungen, nur weil sie euch nicht in den Kram passen. Fügt ggf. eure Version der Sachlage hinzu.

Persönliche Angaben zu Personen

Persönliche Angaben zu Personen und deren Verhalten sollten nur dann gemacht werden, wenn sie

  • entweder auf Angaben in professionellen Medien beruhen oder wenn
  • diese Angaben zwar nicht auf Angaben in professionellen Medien beruhen, jedoch sicher von öffentlichem Interesse sind und die betreffenden Personen zeitnah über die Veröffentlichung in diesem Wiki benachrichtigt werden oder wenn
  • diese Angaben zwar nicht auf Angaben in professionellen Medien beruhen, jedoch vielleicht von öffentlichem Interesse sind und die betreffenden Personen vor der Veröffentlichung in diesem Wiki gefragt wurden, ob sie die Veröffentlichung erlauben.

Alle Angaben zu Personen und deren Handlungen sollten natürlich belegbar sein und die Personen nicht beschimpft werden.

Die Benachrichtigungen bzw. Anfragen an die betreffenden Personen können per E-Mail geschehen, die CC auch an info[at]ungesundleben.org geschickt werden sollten (siehe Muster unten). Wenn der "Wikipflege" ein Nachweis über Benachrichtigungen bzw. Anfragen fehlt, wird sie die entsprechenden Angaben löschen oder - je nach Zeit - nach obiger Regel verfahren. (Die "Wikipflege" kann im Prinzip jedeR sein. Bitte meldet euch, wenn ihr mitmachen wollt.)

Alternativ kann man Initialen oder anonymisierte Kürzel statt Personennamen verwenden. Dies hat den Nachteil, dass eventuelle Fehler in Beiträgen schwerer entdeckt werden. Der Vorteil ist das geringere rechtliche Risiko, das bei Nennung von Personennamen ohne anwaltliche Beratung (d.h. für Menschen mit geringen Einkünften) in der Tat nicht abschätzbar ist.

Oft ist es auch gar nicht erforderlich, Personennamen zu nennen. Insbesondere reicht in vielen Fällen zur Information der LeserInnen die Funktionsbezeichnung einer Person.

Bezüglich der Nennung von Personennamen sollte außerdem bedacht werden, dass es einen Persönlichkeitsschutz auch dann geben könnte, wenn es um belegbare Tatsachenbehauptungen geht. Hat z.B. jemand eine erwiesene Straftat begangen, so könnte die Nennung des Täternamens im Zusammenhang mit der Straftat den Persönlichkeitsrechten des Täters widersprechen. Dies soll keine juristische Belehrung sein.


Musteranschreiben vor Veröffentlichung

Sehr geehrter Herr X / Sehr geehrte Frau X,

für das Wiki http://www.ungesundleben.org/privatisierung/ ist folgender Beitrag eingegangen, der noch nicht veröffentlicht ist.
Damit Sie vorab Gelegenheit zur Stellungnahme / Korrektur / Kürzungswünsche haben, möchte ich Sie hierüber informieren.

Falls Sie nicht auf diese E-Mail antworten, aber weiterhin nach Möglichkeit die Gelegenheit erhalten möchten, vorab auf Veröffentlichungen zu reagieren, in denen Ihr Name auftaucht und die zugleich nicht durch Veröffentlichungen in professionellen Medien gedeckt sind, schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Absender dieser E-Mail oder an info[at]ungesundleben.org.

Der Beitrag lautet:

[Beitrag]

Mit freundlichen Grüßen,
Name oder Pseudonym

Musteranschreiben nach Veröffentlichung

Sehr geehrter Herr X / Sehr geehrte Frau X,

für das Wiki http://www.ungesundleben.org/privatisierung/ ist folgender Beitrag eingegangen:

[Link auf Beitrag]

Die betreffende Seite kann jederzeit durch JedeN geändert werden. Hilfe dazu finden Sie hier: http://www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/PrivatisierungsWiki:Hilfe


Mit freundlichen Grüßen,
Name oder Pseudonym

Zensur

Es findet eine Zensur statt, um die Verantwortlichen vor Abmahnungen, Gerichtsverhandlungen etc. zu schützen. Aus Geldmangel werden dabei u.U. auch Inhalte zensiert, die bei anwaltlicher Beratung oder bei mit finanziellen Risiken verbundener juristischer Gegenwehr nicht zensiert werden würden.

Bitte schreibt über Personen und Organisationen nur Dinge, die nachweisbar sind. Beachtet den vorigen Absatz. Formuliert im Zweifelsfall Sachverhalte als Fragen und nicht als Behauptungen. Schreibt keine Beleidigungen etc.

Siehe auch

Vernetzung

BürgerInnen-Initiativen, Betriebs- und Personalräte, Gruppen und auch Einzelpersonen sind eingeladen, diese Seiten zu verwenden, um auf Aktionen aufmerksam zu machen, sich mit anderen auszutauschen, Diskussionsbeiträge einzubringen oder andere zur Unterstützung aufzufordern.

Dass dieses Angebot bisher nicht von Initiativen genutzt wurde, die für Privatisierungen im Gesundheitswesen oder für Lohnkürzungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen etc. eintreten, liegt nicht an einseitigen Auswahlverfahren, sondern scheint damit zusammen zu hängen, dass zur Umsetzung solcher Ziele horizontale Formen der Vernetzung, wie sie diese Seiten anbieten, weniger benötigt werden.


Objektivität

Diese Seiten erheben keinen Anspruch auf „Objektivität“ im herkömmlichen Sinne, sondern versuchen es mit einer anderen Art von „Objektivität“.

Herkömmlicherweise wird unter „Objektivität“ ein neutraler Beobachtungsstandpunkt verstanden. Objektiv Beobachtende tun so, als wären sie unbeteiligt. In der Folge wird „Betroffenen“ die Objektivität abgesprochen, sofern sie nicht bereit bzw. in der Lage sind, so tun, als wären sie nicht betroffen. Da ein So-tun-als-ob Nicht-Betroffenen nicht zugemutet wird, beinhaltet dieser Objektivitätsbegriff eine Diskriminierung. Betroffene müssen, um an sachlichen Auseinandersetzungen glaubwürdig teilnehmen zu können, eine Zusatzleistung erbringen, die Nicht-Betroffene nicht erbringen müssen. Das seelische und körperliche Wissen von Betroffenen fällt dabei unter den Tisch.

In Fragen, die kaum jemanden nicht betreffen, ist ein neutraler Beobachtungsstandpunkt in letzter Konsequenz ein unmenschlicher Standpunkt. Die Folgen dessen lassen sich u.a. beobachten, wenn in ethischen ExpertInnen-Diskussionen menschliches Leben und Wohlbefinden rationalen Argumentationskünsten unterworfen werden, anstatt ihnen vorausgesetzt zu sein.

Ein anderer Objektivitätsbegriff lässt sich anhand der Bemühungen entwickeln, die wir im Alltag häufig anwenden, um Konflikte zu lösen. Der objektive Standpunkt ist danach der Standpunkt, auf dem alle Menschen Platz finden. So verstanden ist objektives Denken eher mit wachsender Erfüllung als mit zunehmender Kälte verbunden.

Ein Ort, auf dem alle Menschen Platz finden, ist nicht frei von Widersprüchen. Im Gegenteil: ein Mangel an Widersprüchen deutet eher auf einen Mangel an Objektivität hin. Objektivität bedeutet insofern eine anhaltende Bemühung um geistige und emotionale Verständigung zwischen den Menschen und der Menschen mit sich selbst.

Anschauungen, in deren Folge Menschen vom Ort der Objektivität verstoßen oder ferngehalten werden, können nach diesem Verständnis nicht objektiv sein. Ein objektiver Standpunkt wird sich darum bemühen, das Wissen der Betroffenen mit den Vorteilen der (vorgestellten oder realen) Nichtbetroffenheit zu verbinden. Ein Ergebnis wären lebendige Begriffe. Beispielsweise ein lebendiger Begriff „Krankenhaus“: Was würde ein solcher Begriff beinhalten? Was könnte er beinhalten? Welchen Sinn bekäme dabei ein Begriff vom Krankenhaus als „Wirtschaftsbetrieb“? Der Spruch auf Flugblättern oder Transparenten: „Rettet unser Krankenhaus“ scheint nicht bloß zu bedeuten: „Verhindert die Privatisierung“. Er scheint in einem umfassenderen Sinn, der heute vielleicht noch gar nicht überschaubar ist, tatsächlich zu bedeuten: „Rettet unser Krankenhaus“.

Siehe auch

Meinung und Information

Aus praktischen Gründen wird nach Möglichkeit „Meinung“ und „Information“ getrennt. Unter „Meinung“ werden dabei Texte verstanden, die den LeserInnen vorsagen, was sie von dieser oder jener „Information“ zu halten haben. Dies ist insofern unpraktisch, als LeserInnen, die derselben Meinung sind, die Meinung nicht erst vorgesagt bekommen müssen. LeserInnen andererseits, die nicht derselben Meinung sind, ärgern sich vielleicht, doch lassen sie sich (hoffentlich) nichts vorsagen.

„Information“ kann als eine Art Werkzeug verstanden werden: wir können es nehmen und damit Dinge begreifen und werden dadurch in die Lage versetzt, etwas zu verändern. Mit dem Begriff der „Information“ ist nicht notwendigerweise der Glaube an einen objektiven Zugang zur Realität verbunden.

Es gibt auch Informationen über Meinungen. Beispielsweise werden Meinungen von GewerkschaftssekretärInnen zitiert, um darüber zu informieren, welcher Meinung der oder die GewerkschaftssekretärIn ist.

Nicht alle Texte funktionieren so, dass sie wie Zeitungstexte in „Meinung“ und „Information“ zergliedert werden könnten. Texte, die z.B. Empfindungen ausdrücken, funktionieren anders, sind deshalb aber nicht realitätsferner oder weniger nützlich. Kurt Tucholsky meinte:

Was in der Zeitung steht, ist nicht halb so wichtig wie das, was nicht drin steht.


Computer-Tipp: Links ins Texteingabefeld und in E-Mails setzen

Auf Windows Computern anklickbare Links in E-Mails setzen:

  1. Internetseite aufrufen, auf die gelinkt werden soll.
  2. Mit der Maus in das Feld klicken, das die Internetadresse anzeigt ("http...").
  3. Die Internetadresse sollte nun blau hervorgehoben sein.
  4. Unter Festhalten der Taste Strg (ganz links unten auf der Tastatur) die Taste C drücken.
  5. Die Internetadresse ist nun kopiert. Die Tasten können losgelassen werden.
  6. In der E-Mail bzw. dem Textfeld den Mauszeiger dorthin setzen, wo die Internetadresse eingefügt werden soll.
  7. Unter Festhalten der Taste Strg die Taste V drücken.
  8. Schon ist die Internetadresse da. Beim Absenden von E-Mails wird daraus ein für die EmpfängerInnen anklickbarer Link.

Die Tastenkombinationen Strg + C (kopieren) und Strg + V (einfügen) kann man für alles Mögliche verwenden.